Deutschnationale Partei

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Die Deutschnationale Partei (DNP) ist eine rechtsradikale, nationalistische und neofaschistische Partei in der Allianz Deutscher Länder. [1] [2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die DNP dominierte '53 das machtlose Scheinparlament des Kirchenstaats Westphalen und das des Herzogtums Sachsen und tat sich dort sowie in Brandenburg, Franken und Bayern mit markigen Sprüchen gegenüber Polen und der Tschechischen Republik hervor, bei denen es - wieder einmal - um Schlesien und das Sudetenland ging. Außerdem war sie an der Regierung Alfons Hunggartens im Süddeutschen Bund von 2038-2044 beteiligt. [3]

Bei der Bundestagswahl am 9. Januar 2057 kam sie auf 8,1% der Stimmen [4].

Landtagswahl Norddeutscher Bund 2058/59[Bearbeiten]

Im folgenden Landtagswahlkampf des Norddeutschen Bundes 2058/59 trat die DNP mit dem Staatsanwalt Mathias Fröhlich-Eisner als Spitzenkandidat an. In nur wenigen Monaten von einer rechtsradikalen Splitterpartei zu einer ernstzunehmenden politischen Partei gewachsen, präsentierte sie sich als angeblich "gewandelt", gesetzestreu und ordnungsliebend, wenn auch immer noch rechts-populistisch. Das Programm der DNP, das die feindselige Haltung gegen das Herzogtum Pomorya geschickt mit "gerechtfertigten Forderungen" kaschierte, wurde auch von der Deutsch-Katholischen Kirche Westphalens offen unterstützt, und verschaffte ihr beste Aussichten für die Wahl [5].

In Wahrheit konspirierte Fröhlich-Eisner jedoch während des gesamten Landtagswahlkampfes mit dem NA-Terroristen Sebastian Baduscheidt, der am 30.11.2058 in Rostock einen Anschlag auf den Politiker vortäuschte, sowie Dr. Eberhard Theis, einem Exec der Bremer Vulkan Werft und dem westphälischen Monsignore Cölestin Harden. Gemeinsames Ziel dieser Verschwörer war es, einen verheerenden Anschlag mit Nuklearwaffen auf das Herzogtum Pomorya und die dortige sogenannte Elfenkönigin zu verüben [5].

Obwohl ein Teil dieser Verbindungen von dem Reporter Severin T. Gospini über Schattenkanäle publik gemacht wurden, erzielten Fröhlich-Eisner und die DNP bei der Wahl am 02.03.2059 12 % der Stimmen und bekamen 13 Landtagsmandate, weil für die Vorwürfe harte Beweise fehlten. Sämtliche 13 Mandatsträger - einschließlich Mathias Fröhlich Eisners - kamen jedoch noch am Wahlabend bei einem Flugzeugabsturz (tatsächlich jedoch Wetwork durch Shadowrunner) ums Leben, und traten ihre Mandate deshalb nie an, für die sich auch keine Ersatzkandidaten fanden [5].

2060er[Bearbeiten]

Mit ihrer - offiziell - nationalkonservativen und erklärt deutschkatholischen Programmatik konnte sie allerdings auch schon auf Länderebene vereinzelt Koalitionsregierungen mit der Christlichen Volkspartei (CVP) bilden. Gleichzeitig gelang es ihr im Wahlkampf '61 mit wieder verstärkt national-sozialen Tönen auch vom etablierten politischen System enttäuschte Wähler aus dem Anhängerspektrum der PNE anzuziehen. Damit erreichte sie immerhin 3,6% der Stimmen und 36 Bundestagsmandate in Hannover. [1]

Shadowtalk Pfeil.png Was bei denen - und deren Hintermännern - unta Garantie nich' unbeantwortet bleib'n wird. - Das gibt 'ne Masse Jobs innen Schatt'n... sofern man sich nicht zu fein is', sich von Faschos dafür bezahl'n zu lass'n, andere Faschist'n zu verklopp'n!
Shadowtalk Pfeil.png Zack

2070er[Bearbeiten]

Träumten DNP-Politiker vor der Bundestagswahl 2078 - vor dem Hintergrund, daß die PNO möglicherweise an der 3%-Hürde scheitern könnte, und die ESP wegen der Situation in Recklinghausen potentiell drastische Stimmverluste drohten - noch von einer möglichen Beteiligung an einer Regierungskoalition auf Allianzebene, so haben sich diese Hoffnungen nach der Wahl zerschlagen: zwar konnte sie mit 6,1% ihr Ergebnis um 0,4% gegenüber der Wahl von 2074 verbessern - vom Angepeilten Erfolg war sie jedoch weit entfernt. Dementsprechend zeigte sich das Parteipräsidium anschließend unzufrieden mit dem Wahlergebnis. Vom 36jährigen Präsidiumsmitglied Floriane Strasser kamen für DNP-Verhältnisse ungewohnt selbstkritische Töne. Für die anstehende Neujahrs-Klausurtagung des Präsidiums im oberfränkischen Wunsiedel kündigte die DNP-Politierin daher eine "Revision des Parteiprogramms" und weitere "Maßnahmen" an. [7]

Nordrhein-Ruhr:[Bearbeiten]

In Nordrhein-Ruhr ist sie im übrigen in verschiedenen Kommunalparlamenten vertreten, war 2074 aber an keiner Regierung beteiligt. Ihre Hochburgen sind traditionell einige Orte an der Grenze zum Freistaat Wesphalen und im ländlichen Sauerland wie Haltern am See (auch "das Tor nach Münster" genannt), Hamm und Soest. [8] In Düsseldorf saß in den späten 2070ern mit Dr. Gerhard Florian ein magisch begabter Anhänger der faschistoiden Armanen-Tradition für die DNP im Stadtrat, der jedoch in Folge seiner verschiedenen, verbrecherischen Machenschaften und privaten Aktivitäten ums Leben kam. [9]

Hamburg:[Bearbeiten]

Im Gefolge der chaotisch verlaufenen Hamburger Bürgerschaftswahlen von 2067 und '69 ist die Deutschnationale Partei (bei der es - ihrer Agenda entsprechend -zu keiner hanseatischen Abspaltung von der Allianzpartei kam) in Hamburg in der Bürgerschaft vertreten [10]. - Auch 2080, nach der Wahl von '77 stellt sie dort weiterhin einen oder mehrere Abgeordnete [11].

Führung[Bearbeiten]

Bundesvorsitzender der DNP war 2064 Arnold Hagen Freiherr Doberein zu Siederdissen.[1] Justus Hagen Freiherr von Doberein, der 2053 den Parteivorsitz inne hatte, ist vermutlich ein Verwandter des aktuellen Parteichefs. [3]

Die 38jährige Floriane Strasser, die als Hardliner(in) gilt, ist 2078 Präsidiumsmitglied [7].

Landesparteichefin in Nordrhein-Ruhr war 2074 die bekennende Deutsch-Katholikin Quirina Kohlmann, die innerhalb der DNP als Ausnahmepolitikerin gesehen wird, und das Image der Partei verbessern möchte, weg von den ewig gestrigen Metahassern und Parolenschreiern. [8]

Mitglieder[Bearbeiten]

Die Mitgliederzahl der Partei lag 2053 bei ca. 11.000. [3] Bekannte Mitglieder sind:

Kooperation[Bearbeiten]

Obwohl sich die DNP offiziell von diesen distanziert, ist sie eng mit rechtsextremen Policlubs wie dem Siegfriedbund und Vertretern des Teutonischen Hermetizismus wie dem Thule-Orden und dem Runenthing verbunden [6] und es existieren auch (sorgfältig geheimgehaltene) Verbindungen zu den Rechtsterroristen der Nationalen Aktion. Wird einmal etwas davon publik, wird die Parteiführung immer behaupten, es habe sich um "private" Kontakte einzelner Mitglieder gehandelt.

Trivia[Bearbeiten]

Die private Yacht eines früheren DNP-Fraktionschefs - Herrmann Sachs-Gutter - wurde übrigends Ziel eines Piratenangriffs des Klabauterbundes. [17]

Die Familienvilla eines zu Beginn der 2070er führenden DNP-Politikers wurde dagegen 2071 bei einer von dem Hacker Enrico veranstalteten "Home-Wrecking-Party" von den zahlreichen Gästen aus Schatten, Unterwelt- und Neo-A-Szene gründlich verwüstet, während sich der Hausherr im Urlaub in Laos aufhielt. [18]

Der DNP-Oberbürgermeister am brandenburgischen Regierungssitz Cottbus, Arnold Hiegler, der mit seiner anti-metamenschlichen Rede die orkische Sängerin CorOrca zu einer Konzertabsage veranlasste, und dessen Personalpolitik bei der dortigen Polizei in der Folge so fatale Auswirkungen hatte, war früher PNE-Mitglied und erst wenige Monate vor seiner Wahl zur DNP gewechselt [19].






Quellen[Bearbeiten]

Quellendetails:[Bearbeiten]


^[1] - Brennpunkt: ADL S.20
^[2] - Deutschland in den Schatten II
^[3] - Deutschland in den Schatten S.30, 32 (Regierungsbeteiligungen Südallianz & '53), 151 (Beschreibung)
^[4] - Chrom & Dioxin S.8
^[5] - Sturmvogel - Roman von Markus Heitz
^[6] - State Of The Art 2064.01D S.117
^[7] - Extrapuls 2078-12-18 - Topthema: Wahl 78 - DNP Nach der Wahl im Umbruch
^[8] - Rhein-Ruhr-Megaplex S.103, 104
^[9] - Im Bann der Karten - Abenteuer "Auslegungssache" S.33
^[10] - Schattenstädte S.136 (erweiterte, überarbeitete Pegasus-Neuauflage, S.141)
^[11] - Datapuls: Hamburg

^[17] - Der ehemalige DNP-Fraktionschef und der Angriff auf dessen Yacht sind vermutlich Eigenerfindungen der Benutzer Tdad und Osc im Klabauterbund-Artikel, und daher nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon.
^[18] - Der in Laos urlaubende (wohl pädophile) DNP-Politiker und die Verwünstung von dessen Lauenburger Villa stellt eine Eigenerfindung von Benutzer "Enrico" im Schockwellenreiter-InGame-Forum und der an betreffendem Thread beteiligten Nutzer dar, und ist daher gleichfalls kein offizieller Kanon.
^[19] - Die Person des Cottbusser Bürgermeisters Arnold Hiegler und die Ereignisse, für die er die Verantwortung trägt, stellen Eigenerfindungen von Benutzer der "Karel", "Dolores" und "Charly" aus dem "Steige hoch, du rote Adler"-Thread im Schockwellenreiter-InGame-Forum dar, und sind nicht Teil des offiziellen Shadowrun-Kanon
^[20] - Die Korsarenpartei als Erbin der - realen - Piratenpartei stellt eine Eigenerfindung von Benutzer "Japan001" dar, und ist nicht durch offiziellen Shadowrun-Kanon gedeckt.

Outtime-Info[Bearbeiten]


Achtung: Dieser Artikel bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf eine politische Partei im Kontext des Pen- & Paper Rollenspiels Shadowrun! - Er hat NICHTS mit rechtsextremen Randparteien in der Realität zu tun. - Diese, ihre politische Zielsetzung und ihre menschenverachtende Ideologie sollen hier weder glorifiziert noch verharmlost oder gar beworben werden, und die Autoren des Artikels distanzieren sich ausdrücklich von den entsprechendem Gedankengut!

Weblinks[Bearbeiten]